Dein täglich Bibelvers...
Der Herr verzögert nicht die Verheißung,
wie es einige für eine Verzögerung halten;
sondern er hat Geduld mit euch
und will nicht, dass jemand verloren werde,
sondern dass jedermann zur Buße finde.
Als ich heute morgen die Losung gelesen hab, kam mir das vor, wie eine Art kleiner Jahresrückblick.
Im letzten Jahr fühlte ich mich an vielen Punkten von Gott enttäuscht, besonders was gewisse Versprechungen und Verheißungen betraf. Vieles verlief anders, als ich es mir vorgestellt habe.
Ich glaube, Gott will uns ermutigen, nicht die Geduld zu verlieren, Er weiß, wann und wie der richtige Zeitpunkt für die Erfüllung Seiner Verheißung ist. Wir dürfen daneben stehen und staunen, wie perfekt Er es wieder eingefädelt hat. =)
ZziissyY - 2. Dez, 14:54
Psalm 18:4
Psalm 18:5-6.7
In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, und ich schrie zu meinem Gott. Er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei vor ihm drang an seine Ohren.
Da wankte und bebte die Erde, die Grundfesten der Berge erzitterten und wankten, denn er war [von Zorn] entbrannt.Wow! Das ist mein Gott!
Nicht dieser Ich-hör-nix-Ich-seh-nix-Ich-tu-nix-Gott,
Sondern ein aktiver Gott, einer, der eingreift, wenn ich in Not bin und Ihn rufe.
Was für ein gewaltiger Gott!
Wenn wir Ihn anrufen, wird Er uns zur Hilfe eilen! Das steht fest in Seinem Wort geschrieben (Psalm 50:15)
Glaube nicht den Lügen des Feindes, die dir immer wieder sagen: "Gott kümmert sich nicht um dich, er hat wichtigeres zu tun"
Gott brennt voller Eifer für dich! Und wenn Er von Zorn entbrannt ist, ist dieser Zorn niemals gegen dich gerichtet. Auch wenn du Schuld auf dich geladen hast, ist diese – sofern von Jesus vergeben* – getilgt.
Sein Zorn richtet sich gegen Seine und Deine Feinde: Die Mächte der Finsternis, die schon in Vers 5+6 erwähnt sind.
Gott kämpft für Seine geliebten Kinder. Und wie Er das macht…
Das wirst du in Kürze erfahren…
* Zur Vergebung der Sünden:
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. (1.Johannes 1:9)
ZziissyY - 13. Nov, 22:46
Hier geht es zum Anfang dieser ReiheEs umfingen mich Bande des Todes, und Bäche des Verderbens erschreckten mich.
Fesseln des Scheols umgaben mich, ich stand vor den Fallen des Todes.Was für eine dramatische Situation!!!
In diesen beiden und den folgenden Versen wird die Situation, die David schon
im Vers davor erwähnt hat, näher geschildert.
Diese Situation ist die, die auch wir als neutestamentliche Christen täglich erleben, auch wenn wir es häufig nicht so krass wahrnehmen. Die Dinge, die David dort aufzählt sind die Mächte der Finsternis, deren Ziel es ist, uns von der Beziehung von Gott zu trennen, um uns zu zerstören. …
Aber es gibt Rettung.
In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, und ich schrie zu meinem Gott. Er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei vor ihm drang an seine Ohren. Gott sitzt in Seinem Heiligtum und wartet drauf, dass wir, Seine Kinder nach Ihm fragen, Ihm um Hilfe bitten.
das ist einer der Gründe, warum Gott Leid und einige Angriffe des Feindes zulässt. Damit wir nach Ihm suchen.
Wenn es uns gut geht, haben wir oft nicht das Bedürfnis, nach Gott zu fragen. Doch Gott sehnt sich danach, dass wir zu Ihm kommen um uns von Ihm lieben zu lassen.
Und wie es weitergeht, erfährst du im nächsten Eintrag.
ZziissyY - 12. Nov, 17:51
`Gepriesen!' rufe ich zum HERRN, so werde ich vor meinen Feinden gerettet.Lobpreis und Anbetung sind unheimlich wichtig für ein efülltes Leben in Christus. Ich selbst mache es in letzter Zeit viel zu wenig und ich merke, dass meine Beziehung zu Gott unter mangelndem Lobpreis leidet.
Lobpreis bedeutet nicht nur, Musik für Gott zu machen, obwohl ich überzeugt davon bin, dass Gott Musik liebt und es genießt, wenn wir Ihn mit unserer Musik anbeten. Trotzdem können wir Ihn auch mit Worten, kreativen Sachen uvm. preisen.
Lobpreis bedeutet für mich, dass ich Gott preise, mit dem was ich habe und was ich bin und Ihn einfach Gott sein lasse.
Gott lehrt mich auch zur Zeit, dass es beim Lobpreis nicht darum geht, dass ich durch den Lobpreis gesegnet werde, sondern dass der Name Gottes erhoben wird.
Es geht um Ihn, nicht um mich! Und das wird in Ewigkeit so bleiben.
Nichtsdestotrotz werden wir gesegnet, wenn wir Gott ehren. Das geschieht allerdings aus Gnade und ohne unser Zutun. Unser Lobpreis sollte aber trotzdem nicht von den Gnadengaben Gottes abhängig gemacht werden.
Als David diesen Psalm geschrieben hat, war er in einer sehr schweren Zeit. Er ist durch Gottes Hilfe grade noch aus der Hand seiner Feinde entkommen und das erste, was er macht, ist Gott dafür preisen. Und daraus entstand dieser Psalm.
Ich glaube, es ist vollkommen in Ordnung, wenn du in einer schweren Zeit bist und sagst: "Ich kann Gott einfach nicht preisen, mir gehts viel zu Scheiße". Ich glaube, Gott kann das verstehen und wird dich dafür nicht verurteilen.
Doch wieviel mehr freut Er sich über ein aufrichtiges Herz, das Ihn, nur Ihn siehr und preist, egal, wie schwierig die Situation ist.
Und wenn Sein Herz so tief von dem Lob Seines Kindes angerührt wird, dann wird Er aufstehen und Sein Kind aus der Situation befreien. Ganz gewiss.
Fortsetzung folgt...
ZziissyY - 11. Nov, 22:55
1 Dem Chorleiter. Von dem Knecht des HERRN, von David, der die Worte dieses Liedes zum HERRN redete an dem Tag, als der HERR ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls.
2 Und er sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!
3 Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.
4 `Gepriesen!' rufe ich zum HERRN, so werde ich vor meinen Feinden gerettet.
5 Es umfingen mich Bande des Todes, und Bäche des Verderbens erschreckten mich.
6 Fesseln des Scheols umgaben mich, ich stand vor den Fallen des Todes.
7 In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, und ich schrie zu meinem Gott. Er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei vor ihm drang an seine Ohren.
8 Da wankte und bebte die Erde, die Grundfesten der Berge erzitterten und wankten, denn er war [von Zorn] entbrannt.
9 Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer frass aus seinem Mund, glühende Kohlen brannten aus ihm.
10 Er neigte die Himmel und fuhr hernieder, und Dunkel war unter seinen Füssen.
11 Er fuhr auf einem Cherub und flog daher, so schwebte er auf den Flügeln des Windes.
12 Er machte Finsternis zu seinem Versteck rings um sich her, zu seiner Laube Wasserdunkel, dichtes Gewölk.
13 Aus dem Glanz vor ihm zogen seine Wolken vorüber [mit] Hagel und Feuerkohlen.
14 Und der HERR donnerte in den Himmeln, und der Höchste liess seine Stimme erschallen [mit] Hagel und Feuerkohlen.
15 Und er schoss seine Pfeile und zerstreute sie, er schleuderte Blitze und verwirrte sie.
16 Da wurden sichtbar die Betten der Wasser, und die Fundamente der Welt wurden aufgedeckt vor deinem Schelten, HERR, vor dem Schnauben des Hauchs deiner Nase.
17 Er griff aus der Höhe, erfasste mich, zog mich heraus aus grossen Wassern.
18 Er rettete mich vor meinem starken Feind und vor meinen Hassern, denn sie waren mächtiger als ich.
19 Sie ereilten mich am Tage meines Unglücks, aber der HERR wurde mir zur Stütze.
20 Und er führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Gefallen an mir hatte.
21 Der HERR handelte an mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vergalt er mir.
22 Denn ich habe die Wege des HERRN eingehalten und bin von meinem Gott nicht gottlos abgewichen.
23 Denn alle seine Rechtsbestimmungen waren vor mir, und seine Ordnungen wies ich nicht von mir.
24 Auch war ich untadelig gegen ihn und hütete mich vor meiner Schuld.
25 So vergalt der HERR mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.
26 Gegen den Treuen verhältst du dich treu, gegen den untadeligen Mann untadelig.
27 Gegen den Reinen zeigst du dich rein, gegen den Verkehrten aber verdreht.
28 Ja, du rettest das arme Volk und erniedrigst hochmütige Augen.
29 Ja, du lässt meine Leuchte strahlen. Der HERR, mein Gott, erhellt meine Finsternis.
30 Denn mit dir kann ich auf Raubzug gehen, mit meinem Gott kann ich eine Mauer überspringen.
31 Gott - sein Weg ist untadelig; des HERRN Wort ist lauter; ein Schild ist er allen, die sich bei ihm bergen.
32 Denn wer ist Gott ausser dem HERRN? Und wer ist ein Fels als nur unser Gott?
33 Gott umgürtet mich mit Kraft und untadelig macht er meinen Weg.
34 Er macht meine Füsse den Hirschen gleich, und stellt mich hin auf meine Höhen.
35 Er lehrt meine Hände das Kämpfen und meine Arme spannen den ehernen Bogen.
36 Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stützte mich, und deine Herabneigung machte mich gross.
37 Du schaffst Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.
38 Meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis ich sie aufgerieben hatte.
39 Ich zerschmetterte sie, dass sie nicht mehr aufstehen konnten; sie fielen unter meine Füsse.
40 Und du umgürtetest mich mit Kraft zum Kampf, beugtest unter mich, die gegen mich aufstanden.
41 Du hast bewirkt, dass meine Feinde mir den Rücken [zeigen müssen], und meine Hasser, ich habe sie vernichtet.
42 Sie schrieen - aber da war kein Retter - zum HERRN, doch er antwortete ihnen nicht.
43 Und ich zermalmte sie wie Staub vor dem Wind; wie Strassenkot schüttete ich sie aus.
44 Du hast mich errettet aus den Streitigkeiten des Volkes; du hast mich zum Haupt der Nationen gesetzt; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.
45 Sowie ihr Ohr hörte, gehorchten sie mir; die Söhne der Fremde schmeichelten mir.
46 Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Festungen.
47 Der HERR lebt! Gepriesen sei mein Fels und erhoben der Gott meines Heils!
48 Der Gott, der mir Rache gab und mir die Völker unterwarf,
49 der mich rettete vor meinen zornigen Feinden. Du erhöhtest mich über die, die gegen mich aufstanden; von dem Mann der Gewalttat hast du mich befreit.
50 Darum will ich dich preisen unter den Völkern, HERR, und will spielen deinem Namen,
51 der seinem König grosse Rettungen schenkt und Gnade erweist seinem Gesalbten, David und seinen Nachkommen ewig.
Kürzlich hatte ich mit einer britischen Freundin eine echt coole Worshipsession im Chat. Wir schrieben einfach das nieder, was uns auf dem Herzen lag bzw. der Heilge Geist uns eingab. Ohne drauf zu achten, was die andere denken könnte.
Irgendwie drückte ich immer wieder meine Sehnsucht nach Gott aus. Meine Freundin schrieb mir plötzlich, dass sie den Eindruck hatte, mir Psalm 18 zu geben. Also las ich ihn und war überwältigt von dem, wie krass Gott zu mir steht und mich verteidigt. Nie zuvor sind mir die Tiefen dieses Psalms so bewusst geworden. Deshalb werde ich demnächst mal wieder eine kleine Reihhe über einzelne Verse aus diesem Psalm bringen und die Dinge aufschreiben, die mir klar geworden sind.
ZziissyY - 8. Nov, 00:17
Abermal ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselbigen und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. (Luther)
Als ich diesen Losungstext von heute las, fiel mir eine Sache auf:
Dieser Mensch entdeckte im Acker einen Schatz. Dieser Schatz muss sehr wertvoll sein, sonst würde dieser Mensch nicht alles verkaufen, was er besitzt, um den Acker zu kaufen. Das heißt der Schatz muss viel mehr wert sein, als das Budget, das der Mann besitzt. Es würde sich sonst nicht lohnen, all seinen Besitz für einen Schatz zu verkaufen.
Was werden die anderen von diesem Menschen halten? Er gib alles auf für einen Acker. Wie doof muss man denn sein, den ganzen Besitz für einen mikrigen Acker auszugeben.
Wir Christen müssen ja echt dumm sein, dass wir keinen Spaß haben. Wir verzichten freiwillig darauf am Sonntag, den vielleicht einzig freien Tag, auszuschlafen. Wir lesen ein veraltetes, langweiliges Buch...
Viele Nichtchristen denken tatsächlich so. Von meinen Klassenklameraden bekomme ich manchmal zu hören: "Du musst dein Leben genießen, du lebst doch nur einmal. Und du bist noch so jung, warum verschwendest du dein Leben so?"
Warum denken andere so? Weil sie nur den Acker sehen, und denken, wir machen das alles für einen blöden, schmutzigen Acker. Dabei machen wir das in Wirklichkeit für einen unermesslichen Schatz. Den Acker kaufen wir nur, um an den Schatz zu kommen.
Wenn sie sich den Acker genauer ansehen würden, würden sie auch den Schatz entdecken. Das, was unsere Beziehung zu Jesus so kostbar macht.
Wir können sie jedoch nicht dazu bringen, den Schatz zu sehen. Sie müssen sich selbst "auf den Acker machen" um den Schatz betrachten und genießen zu können. Aber du kannst ihnen die Diamanten und Goldmünzen und die Perlen... zeigen. Du kannst ihnen erzählen was du erlebt hast. Ihnen die Liebe weitergeben, die du von Jesus empfangen hast.
Wahrscheinlich werden sie trotzdem nicht glauben, aber du hast einen Samen gesät, der vielleicht eines Tages aufgehen wird.
Du musst keine großartigen religiösen Rituale einhalten, um den Acker mit dem Schatz zu bekommen. Du musst einfach Gott dein Herz anvertrauen. Und nach und nach werden die Dinge, die du vorher toll fandest, ihren Reiz verlieren und du wirst immer mehr von Ihm wollen, weil Er dein Verlangen wird...
ZziissyY - 17. Jul, 17:50
Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Das heißt also, dass wenn wir an Jesus glauben, wir errettet werden. Doch Glaube allein reicht nicht aus. Es ist notwendig, Gott zu gehorchen. Seinen Willen unserem eigenen vorzuziehen.
Wie oft habe ich nur meine eigenen Wünsche, Pläne und Ziele im Sinn gehabt und gar nicht auf Ihn geschaut.
Oder ich habe Seine Stimme vernommen, sie aber ignoriert, weil ich nicht von ihm "gestört" werden wollte...
Oh Herr, ich bete, dass du mir hilfst, dir zu gehorchen, mein Leben auf deinen Willen auszurichten.
Schenke mir Gnade, so zu leben, dass es dir gefällt. Ich will mein Leben noch mehr auf dich ausrichten und noch tiefer in deine Gnade sinken.
Hilf mir dabei, ich schaff es sonst nicht...
Ich bin Gott dankbar, dass "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit." (1.Joh. 1:9)
Er vergibt uns, wenn wir Ihn drum bitten.
Wenn es uns jedoch egal ist, und wir nicht einsehen, dass Ungehorsam, Gott gegenüber Sünde ist, werden wir keine Gnade empfangen, denn "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade." (Jakobus 4:6)
ZziissyY - 6. Mai, 20:19
Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
Gestern Abend bei meiner Bibellese ist mir dieser Vers aufgefallen.
Ich finde es fantastisch, dass wir uns nicht mehr selbst drum kümmern müssen, das Gesetz zu halten, weil es auf unser Herz geschrieben steht. Das heißt wir werden (wenn wir Gott durch Jesus Christus lieben) automatisch nach Seinen Geboten leben und sie automatisch halten. Wir müssen nicht mehr morgens aufstehen und unsere "Dos und Don'ts" abhaken.
Gott legt uns Seine Gebote aufs Herz. Wir müssen nicht abhetzen oder Panik kriegen, und selbst wenn wir fallen ist da immer noch Seine köstliche, unendliche, breite Gnade, die uns auffängt und zurück auf den Weg des Lebens führt.
Glaubst du das?
ZziissyY - 2. Apr, 17:09
Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
In dieser Bibelstelle ist von einer neuen Schöpfung die Rede, die in dir entsteht, wenn Jesus Teil deines Lebens wird.
Ich will das mal mit der Erschaffung der Welt in 1. Mose vergleichen. Das ist echt interessant, was für Parallelen gezogen werden können, über das, was passieren kann, wenn Jesus in dir lebt:
Als aller Erstes schuf Gott das Licht (1.Mose 1:3)
Jesus ist das Licht der Welt. Ist er in dir, dann ist das Licht in dir. Ist doch logisch!
Hinter dieser Tatsache steckt aber noch mehr: Jesus ist nicht nur das Licht, er hat gesagt, dass wir (die zu ihm gehören) das Licht sind (Matthäus 5:14)!
Am zweiten Tag trennte Gott den Himmel vom Wasser (Vers 6-8)
Wenn Jesus in dein Leben gekommen ist, fließt das Wasser des Lebens in dir. Mehr noch: Du selbst bist eine Quelle dieses Wassers (Johannes 4:14b)
In der Schöpfungsgeschichte heißt es, dass Gott das Wasser trennte. Aus dem getrennten Wasser formte er den Himmel.
Das heißt: der Himmel ist in dir! Ist das nicht toll?
Am dritten Tag formte Gott das Land (Vers 9-10)
Es ist gut, im Strom des Lebens schwimmen zu können. Man sollte diese Gelegenheiten auch nicht missen. Aber wichtig ist, dabei nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Es gibt Zeiten in deiem Leben - gerade wenn du Christ bist - die sind trocken, hart und schwer. In diesen Zeiten lernst du, auf festem Boden stehen zu bleiben.
Doch das ist nicht alles: In diesen harten Zeiten lässt Gott Pflanzen hervorsprossen (Vers 12) Das bedeutet Wachstum. Und aus den Pflanzen entstehen Früchte, die du aus diesen harten Zeiten hervornbringst (Diese Früchte findest du in Galater 5:22-23).
Am vierten Tag machte Gott Sonne Mond und Sterne (Vers 14-16)
Ja, in deinem Leben mit Gott gibt es verschiedene Zeiten. Mal ist es Tag, alles ist so wunderbar, die Sonne scheint, es ist warm. Es gibt aber auch die Nacht. Da ist es oft kalt und dunkel. Gott weiß, welche Zeiten du gerade durchläufst. Er ist immer bei dir. Am Tag nimmst du ihn nur deutlicher wahr, als in der Nacht. Als Zeichen dafür, dass er bei dir ist, schenkt Gott dir nachts die Sterne und den Mond. Das sind Kleinigkeiten in deinem Leben, die Gott dir schenkt, um dir zu zeigen, dass er dich unabhängig von deinen Umständen unendlich liebt.
Am fünften Tag machte Gott die Tiere (Vers 22-24)
Wenn Gott dabei ist, dann ist es niemals steril, langweilig oder tot. Wenn Gott dabei ist, dann kommt Leben in die Bude. Nicht nur das plätschende Wasser oder die vegetierenden Pflanzen. Nein. Gott schenkt dir dazu eine Vielfalt an Tieren, die eine Lebendigkeit in dir erzeugen. Gott ist ein Gott des Lebens!
Und dazu noch unheimlich kreativ. Er hat alles gemacht, was du in der Natur bewundern kannst. Sogar noch viel mehr und noch viel größere Dinge, als du dir vorstellen kannst!
Am sechsten Tag schuf Gott den Menschen nach seinem Bild (Vers 27)
Im Laufe deines Lebens wird Gott dich immer mehr in sein Ebenbild verwandeln. Dein Ziel soll es sein, dem Bilde Gottes immer ähnlicher zu werden. Du musst dich dafür nicht verkrampfen. Gott formt dich. Das wird an eingen Stellen manchmal wehtun, wenn er dich drückt und knetet und schleift. Aber je näher du seinem Bild kommst, desto schöner ist es, im Einklang mit ihm zu leben.
Gott kann dich aber nur in sein Bild formen, wenn du Zeit mit ihm verbringst, wenn du immer wieder zu ihm kommst und dich von ihm formen lässt.
Am siebten Tag war das Schöpfungswerk Gottes vollendet. Und Gott kann mal so richtig abchillen *g*(1.Mose 2:2)
Nachdem Gott mit der Schöpfung fertig war, hat er sich einen Tag gegönnt, um mal richtig abchillen zu können.
Wenn Gott sein Schöpfungswerk in dir vollendet hat, dann bist du bei ihm und kannst dich von all dem Stress, der dich in deinem Leben begleitet hat, erholen. Gott schenkt dir aber auch jetzt auf der Erde schon Zeiten, in denen du ausruhen kannst, wo du auf seinem väterlichen Schoß sitzen und seine Liebe genießen darfst.
ZziissyY - 24. Mrz, 11:30
Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.
Als Tom erwähnt hat, dass das, was Jesus zu mir in dem Beitrag
Gerüstet gesagt hat, diesen Vers beinhaltet, bin ich auf den Gedanken gekommen, mal was über diesen Vers zu schreiben. Besonders weil mich dieser Vers schon seit einigen Wochen beschäftigt.
Ich dachte immer, dass das Feuer und Wasser Probleme und Schwierigkeiten sind, die um uns herum, schwirren und durch die Gott uns trägt. Keine Frage, es ist auch so. Aber nicht nur das.
Ich glaube das Feuer und das Wasser sind Reinigungsprozesse, durch die wir gehen: Feuer läutert Gold, wie wir ja schon wissen 8)
Dass Gott in diesem Vers sagt: "Die Flamme wird dich nicht verbrennen" heißt, dass du von dem Reinigungsprozess keinen Schaden erleiden wirst. Es wird manchmal heiß, wenn der Heilige Geist dich von deiner Sünde überführt. bzw. von dir verlangt, dass du gewisse Gewohnheiten ablegen sollst. Es tut weh. Aber Gott will dir nicht schaden, sondern dich wiederherstellen. Er wird nicht zulassen, dass du über deine Kräfte hinaus gereinigt wirst.
Genauso ist das mit dem Wasser. Nur dass das Wasser die "sanftere" Art der Reinigung ist.
Es gibt beides:
Entweder musst du die Konsequenzen für deine Sünden ausbaden (Ich betone Konsequenzen. Das ist etwas anderes als Strafe! Die Strafe hat Jesus bereits getragen...) Das geschieht hauptsächlich bei bewusst begangenen Sünden.
Oder die andere Option ist, dass Gott kommt, dich in den Arm nimmt und sagt "Du bist und bleibst mein geliebtes Kind, ich habe dir vergeben, hab keine Angst..."
Ich habe beides immer wieder in meinem Leben erfahren. Und beides hat mir geholfen und mich näher an das Herz Gottes gebracht. Ich glaube sogar, dass das Feuer uns näher zu Gott bringt, als das Wasser.
ZziissyY - 5. Mrz, 21:05